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Häufige Fragen

 

1. Kann ich das Frauenhaus Amstetten auch nachts telefonisch erreichen?
Ja, unser Telefon ist 24 Stunden am Tag besetzt! 

2. Habe ich mein eigenes Zimmer?
Sie müssen nicht auf Ihre Privatsphäre verzichten. Jeder Frau steht ein eigenes Zimmer zur Verfügung. 
Küchen, Aufenthaltsräume und sanitäre Einrichtungen werden mit anderen Frauen gemeinsam genützt. 

3. Kann mein Kind/ Können meine Kinder mit ins Frauenhaus kommen?
Sie können und sollen ihre Kinder mit ins Frauenhaus bringen. Auch Kinder haben ein Recht auf ein gewaltfreies Umfeld.

4. Kann ich nach wie vor meinem Beruf nachgehen?
Wenn es möglich ist, sollen sie trotz des Aufenthaltes im Frauenhaus ihre Arbeit erhalten. Es ist ratsam, so viel Normalität wie möglich aufrechtzuerhalten.

5. Sind mit meinem Aufenthalt im Frauenhaus Kosten verbunden?
Der erste Monat Ihres Aufenthaltes ist auf jeden Fall kostenlos.
Wenn sie über ein eigenes Einkommen verfügen, wird ein eventueller Kostenbeitrag verrechnet.

6. Wie decke ich während meiner Zeit im Frauenhaus meine Lebenshaltungskosten für mich und mein Kind ab, wenn ich kein Einkommen habe?
Frauen ohne Einkommen erhalten von uns ein monatliches Haushaltsgeld. 

7. Wie viele Frauen leben im Frauenhaus Amstetten?
Unser Haus bietet Platz für 8 Frauen und deren Kinder.

8. Ich möchte mein Kind nicht aus seinem gewohnten Umfeld reißen und es mit der Situation überfordern. Gibt es die Möglichkeit einer professionellen Kinderbetreuung?
Für die Kinder ist mit dem Einzug im Frauenhaus oft ein Schul- oder Kindergartenwechsel verbunden. Damit auch die Kinder ihre Gewalterfahrungen verarbeiten können, stehen ihnen qualifizierte Mitarbeiterinnen für Einzel- und Gruppenangebote zur Verfügung.

9. Darf ich Besuch empfangen?
Es gibt ein Besucherzimmer, wodurch den Mitbewohnerinnen ihre Privatsphäre erhalten bleibt. Dauer und Häufigkeit der Besuche sind mit den Mitarbeiterinnen abzuklären. 

10. In welcher Form kann ich das Frauenhaus unterstützen?
Da viele Frauen über wenig finanzielle Mittel verfügen, freuen wir uns über Geld- als auch über Sachspenden. Der unmittelbare Bedarf ist immer von den momentanen Bewohnerinnen abhängig.
 
Geldspenden investieren wir häufig in Lernnachhilfe für die Kinder oder Deutschkurse für Migrantinnen.

11. Wer arbeitet im Frauenhaus? 
Es arbeiten 5 Sozialarbeiterinnen und eine Büro- und Organisationsfachfrau im Hauptdienst.
 
4 Mitarbeiterinnen decken den Nacht- und Wochenenddienst ab.